Gesundes und kräftiges Zahnfleisch bildet den Rahmen für schöne und gesunde Zähne. Kommt es jedoch zum Zahnfleischrückgang (Zahnfleischrezession), beispielsweise bedingt durch Parodontitis, Verletzungen, Zahnfehlstellungen oder falsche Mundhygiene, kann eine Schleimhauttransplantation helfen, den Zahnfleischdefekt zu ersetzen.

Zahnfleischrückgang kann nämlich zu freiliegenden Zahnhälsen führen und dadurch starke Schmerzen verursachen. Durch die Rezessionsdeckung (Zahnfleischkorrektur) können Schmerzen gelindert und das natürliche und gesunde Zahnbild wiederhergestellt werden.

Bevor eine Schleimhauttransplantation durchgeführt werden kann, müssen zunächst bestehende Entzündungen behandelt werden. Erst daraufhin kann ein Stück Schleimhaut, meist von Gaumen, oder einer anderen Stelle im Mund auf die offenen Zahnhälse verpflanzt werden.

Nach der Transplantation darf das operierte Gewebe ca. 6 Wochen nicht mechanisch belastet werden. Zahnbürsten sind in dieser Zeit verboten. Alternativen, wie Spülungen, müssen zu der täglichen Zahnreinigung benutzt werden. In der Heilungsphase wachsen kleine Blutgefäße zusammen, die nicht beschädigt werden dürfen. Drei Wochen nach dem Eingriff werden alle Nähte wieder entfernt.

Gerne informieren wir Sie persönlich über die Möglichkeiten einer Schleimhauttransplantation. Vereinbaren Sie einfach einen Termin in unserer Praxis.